Martin Braumandl übernimmt Traineramt beim SVO

Martin Braumandl (Bild vergrößern)

Bericht aus heimatsport.de

 

Der SV Oberpolling hat eine Trainerlösung für die Frühjahrsrunde in der Bezirksliga Ost gefunden. Wie Sportchef Dominik Marold mitteilt, wird Martin Braumandl zusammen mit Daniel Wurm das Kommando übernehmen. Eine Lösung, die zunächst bis Sommer Bestand hat. „Dann schauen wir weiter. Wir sind gerade voll in den Planungen für die neue Saison und sondieren natürlich auch den Trainermarkt“, sagt Marold.

 

Er sei froh, dass sich Urgestein Braumandl bereit erklärt habe, neben Daniel Wurm die Verantwortung zu übernehmen. „Er kennt die Mannschaft und das ganze Umfeld und wird von allen geschätzt. Das ist in der jetzigen Situation die ideale Besetzung“, sagt Marold. Nach der Trennung von Ernst Lüftl im Herbst hatte zunächst Wurm allein das Kommando übernommen, doch die sportliche Reaktion des Teams blieb aus – der SVO ist abgeschlagen Letzter in der Bezirksliga, hat bereits acht Zähler Rückstand auf das rettende Ufer.

 

Neuer Impuls

 

Mit Interimscoach Braumandl will der Verein im Winter nochmal einen neuen Impuls setzen. Der 38-Jährige gehörte viele Jahre zu den Leistungsträgern beim SVO und fungierte gemeinsam mit Mario Enzesberger bereits einmal für ein paar Wochen als Interimscoach. Nun übernimmt der Routinier, der bis zum vergangenen Sommer den Kreisklassisten SG Preming coachte, für die nächsten Monate erneut die Verantwortung. Wie es in der neuen Spielzeit weitergeht, sei derzeit noch offen, die „Pollinger“ arbeiten aber intensiv an einer Nachfolgelösung ab Sommer.

 

Viele Zusagen, zwei treten kürzer

 

Man sei gerade in der heißen Planungsphase, viele Spieler hätten bereits signalisiert, auch in der neuen Saison für Oberpolling auflaufen zu wollen. Neben Angreifer Philipp Seidl, der im Winter nach Außernzell gewechselt ist, werden wohl Fabian Hönl und Christoph Brenninger kürzer treten, dazu gebe es einen „Wackler“ bezüglich dessen schulischer Ausrichtung. Nicht zuletzt deshalb werde man auch wieder auf die eigenen Jugendspieler bauen, „wir haben ja die SG mit Nammering und einige gute Talente in unseren Reihen“, sagt Marold.

 

Was ihn positiv stimmt, dass der SVO am Ende doch noch den Klassenerhalt schafft? „Mei“, sagt Marold, „wir haben nichts mehr zu verlieren“. Außerdem sei die Stimmung im Team trotz der angespannten sportlichen Situation sehr gut. „Die Burschen haben nach wie vor richtig Bock und sind gewillt, alles rauszuholen. Mal schauen, was wir noch reißen können nach dem Winter.“